Manuka Honig Wirkung

Manuka Honig wirkt auf zwei Arten:

– Allgemeine Stärkung der Immunabwehr

– Aktive Bekämpfung von Infektionen aller Art.

Darüber hinaus versorgt Manuka Honig bei der Einnahme den Körper natürlich auch mit schnell zugänglichen Kalorien und hilft dabei, die Konzentrationsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Manuka Honig
Unsere Empfehlung
Natrea Manuka Honig im lichtundurchlässigen Violettglas (250 g) | MGO 400+  Direktimport aus Neuseeland  zertifizierter MGO-Gehalt
Watson & Son Manuka-Honig MGO 400+, 500 g
Kräuterland Manuka Honig für Kinder, MGO 300+, 2x250g, 100% rein, zertifizierter MGO Gehalt, frisch aus Neuseeland (500 Gramm)
Egmont Honey Manuka-Honig 820+ MGO original aus Neuseeland UMF 20+ - 100% rein, zertifiziert, natürlich antibakteriell, 250 g
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Die Stärkung der Immunabwehr erzielt Manuka wiederum auf zwei Arten. Da Bakterien, Pilze und Viren gegen die Wirkstoffe Methylglyoxal und Wasserstoffperoxyd im Honig keine Resistenzen bilden können, wird durch die tägliche Einnahme die Anzahl der schädlichen Erreger permanent reduziert. Das macht sich vor allem bei Erregern im Magen-Darm-Trakt bemerkbar: Als besonders wirksam hat sich der Manuka gegen das Helicobacter Pylori Bakterium erwiesen. Dieses in der Magensäure lebende Bakterium gilt als besonders hartnäckig und schwer zu bekämpfen. Tatsächlich ist die Durchseuchungsrate in der Bevölkerung sehr hoch. Enorme 40% aller Einwohner Europas tragen das Bakterium in sich, in den meisten Fällen ohne es überhaupt zu bemerken. Wenn durch eine Schwächung des Immunsystems oder einer Verletzung der Magenschleimhaut das Helicobacter aber richtig angreifen kann, dann ist das Magengeschwür nicht mehr weit entfernt. Das kann dann wieder zu ernsten Komplikationen wie Magendurchbruch oder Magenkrebs führen. Mit einer vorsorglichen Therapie durch Manuka werden das Helicobacter und viele andere Erreger aber gut in Schach gehalten.

Die entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften entlasten damit das Immunsystem. Allerdings ist das nicht grundsätzlich etwas Gutes: Alles, was vom Körper nicht aktiv gebraucht wird, verkümmert allmählich. Der übermäßige Gebrauch von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie der geringe Kontakt mit der Natur sorgen bei vielen Menschen für eine erhebliche Anfälligkeit gegenüber Infektionen. Da deren Immunsystem kaum noch herausgefordert wird, hat es bei einer Infektion kaum etwas entgegen zu setzen. Auch Manuka kann daran wenig ändern. Wichtig ist es deshalb, sich nicht alleine auf die therapeutische Wirkung von Manuka zu verlassen. Die beste Stärkung für das Immunsystem ist deshalb

 

– ein gesunder Schlaf

– eine ausgewogene, gesunde Ernährung

– viel Bewegung in der Natur, idealerweise im Wald.

 

Besonders der letzte Punkt ist ideal dazu, den Körper und das Immunsystem ständig neu zu stimulieren. Durch das Einatmen der Waldluft werden auch viele Pilzsporen und Bakterien inhaliert. Das ist grundsätzlich nicht zu verhindern. Jedoch hat der Körper und sein Immunsystem damit die Möglichkeit, diese Sporen kennen zu lernen und falls nötig, aktiv zu bekämpfen.

Manuka ist hier ein Partner des Immunsystems. Ein geschwächtes Immunsystem kann sich auch durch eine schlechte Verdauung oder ein enormes Schlafbedürfnis äußern. Auch wenn der Körper eigentlich ausgeruht sein sollte, kann eine innere Infektion das Immunsystem dermaßen stressen, dass der Mensch permanent übermüdet ist.

Die Bekämpfung und Beseitigung dieser Dauerinfektion führt schließlich auch wieder zu einer gesunden Verdauung und einem wirklich erholsamen Schlaf. Beides normalisiert das Verhältnis von natürlicher Umgebung, Körper und seinem Immunsystem, so dass der Mensch wieder gesundet. Manuka kann hierbei ein entscheidender, unterstützender Faktor sein.

Bei der gezielten Bekämpfung von Infektionen ist die Wirkung von Manuka deutlich näher, schneller und einfacher zu erfahren. Das gilt besonders für die äußere Anwendung. Die Wirksamkeit von Manuka Honig ist hier bereits bei einem MGO 100+ Honig so groß, dass er sogar in Unfallambulanzen schon mit Erfolg eingesetzt wird. Teilweise setzen die Kliniken dabei noch auf den speziellen „Medihoney“ Dies ist ein Manuka-Honig der mit Hilfe von Gammastrahlen nochmals sterilisiert wurde. Viele Notaufnahmen verwenden den Honig jedoch in der normalen Variante. Er wird auf die Wunden aufgestrichen und anschließend im Verband konserviert. Bei 2 – 3 Wechsel von Wundbelag und Verband stellt sich der Heilerfolg bald ein. Die Wirkung von Manuka Honig ist hier direkt und indirekt zu beobachten. Die direkte Wirkung ist die Bekämpfung der Bakterien auf der Wunde. die gefürchtete Vereiterung mit nachfolgender Sepsis findet bei so behandelten Wunden in der Regel nicht statt. Jedoch: Das können andere, desinfizierende Salben ebenfalls. Die besondere Stärke von Manuka Honig liegt in seiner anhaltenden Wirkung. Auf offenen Verletzungen, wie Brand-, Schnitt- und vor allem Schürfwunden, bildet sich bei herkömmlichen Mitteln ein so genannter „Bakterienfilm“. Das ist eine Schleimhülle, mit der sich die Bakterien gegen den Angriff der antibakteriellen Salben zu schützen versuchen. Haben sie diese Schleimhülle einmal gebildet, sind sie nur noch schwer von den Wirkstoffen zu erreichen. Manuka Honig hat hier eine Geheimwaffe, mit der er die Bildung dieser Schleimhülle unmöglich macht: Er trocknet die Bakterien praktisch aus. Der hohe Zuckergehalt des Honigs macht es den Bakterien unmöglich, dass für die Schleimhülle benötigte Wasser aus der Wunde zu ziehen. Das Wasser wird sofort vom Honig absorbiert und hält die Bakterien so angreifbar. Das erklärt die extrem heilsame Wirkung von Manuka Honig und Medihoney als Wundauflage.

Bei der oralen Einnahme von Manuka Honig spielen sich andere Mechanismen ab, die aber nicht weniger wirkungsvoll sind. Hier sind es vor allem die Wirkstoffe Methylglyoxal und Wasserstoffperoxyd, welche die „schlechten“ Bakterien wirkungsvoll angreifen. Interessanterweise hat man bereits beobachten können, dass Methylglyoxal zwar als Breitband-Antibiotikum wirkt, es dennoch recht selektiv zwischen „nützlichen“ und „schädlichen“ Bakterien auswählen kann. So werden die nützlichen Coli-Bakterien im Dickdarm in der Regel vom Methylglyoxal nicht angegriffen. Auch die nützlichen, der Verdauung förderlichen Bakterien im Mundraum sind gegen Manuka Honig unempfindlich. Wie genau diese Mechanismen funktionieren weiß man noch nicht genau. Die Universitäten von Dresden und Bonn arbeiten jedoch beide mit Hochdruck daran, die Geheimnisse des Manuka-Honigs weiter zu erforschen.

Die Wirksamkeit von Manuka Honig bei Erkältungen und Magenbeschwerden ist durch Studien und Erfahrungsberichte bereits gut erforscht und bewiesen. Die Empfehlungen sind meistens, den Honig per Teelöffel, in schweren Fällen auch per Esslöffel, pur zu genießen. Bis zu einer Konzentration vom MGO 400+ ist kaum ein geschmacklicher Unterschied zu normalem Honig feststellbar. Erst der sehr teure MGO 550+ oder sogar 850+ fällt durch eine extreme Dunkelfärbung und durch einen leicht bitteren Geschmack auf. Aber Manuka-Honig ist nun mal kein Genussmittel, sondern ein Naturheilmittel. Und für eine Arznei schmeckt Manuka Honig in jeder Konzentration sehr gut.

Quellenangabe

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Letzte Aktualisierung am 19.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API