Manuka Honig Wirkung

Manuka Honig wirkt auf zwei Arten:

– Allgemeine Stärkung der Immunabwehr

– Aktive Bekämpfung von Infektionen aller Art.

Darüber hinaus versorgt Manuka Honig bei der Einnahme den Körper natürlich auch mit schnell zugänglichen Kalorien und hilft dabei, die Konzentrationsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Manuka ist hier ein Partner des Immunsystems. Ein geschwächtes Immunsystem kann sich auch durch eine schlechte Verdauung oder ein enormes Schlafbedürfnis äußern. Auch wenn der Körper eigentlich ausgeruht sein sollte, kann eine innere Infektion das Immunsystem dermaßen stressen, dass der Mensch permanent übermüdet ist.

Die Bekämpfung und Beseitigung dieser Dauerinfektion führt schließlich auch wieder zu einer gesunden Verdauung und einem wirklich erholsamen Schlaf. Beides normalisiert das Verhältnis von natürlicher Umgebung, Körper und seinem Immunsystem, so dass der Mensch wieder gesundet. Manuka kann hierbei ein entscheidender, unterstützender Faktor sein.

Bei der gezielten Bekämpfung von Infektionen ist die Wirkung von Manuka deutlich näher, schneller und einfacher zu erfahren. Das gilt besonders für die äußere Anwendung. Die Wirksamkeit von Manuka Honig ist hier bereits bei einem MGO 100+ Honig so groß, dass er sogar in Unfallambulanzen schon mit Erfolg eingesetzt wird. Teilweise setzen die Kliniken dabei noch auf den speziellen „Medihoney“ Dies ist ein Manuka-Honig der mit Hilfe von Gammastrahlen nochmals sterilisiert wurde. Viele Notaufnahmen verwenden den Honig jedoch in der normalen Variante. Er wird auf die Wunden aufgestrichen und anschließend im Verband konserviert. Bei 2 – 3 Wechsel von Wundbelag und Verband stellt sich der Heilerfolg bald ein. Die Wirkung von Manuka Honig ist hier direkt und indirekt zu beobachten. Die direkte Wirkung ist die Bekämpfung der Bakterien auf der Wunde. die gefürchtete Vereiterung mit nachfolgender Sepsis findet bei so behandelten Wunden in der Regel nicht statt. Jedoch: Das können andere, desinfizierende Salben ebenfalls. Die besondere Stärke von Manuka Honig liegt in seiner anhaltenden Wirkung. Auf offenen Verletzungen, wie Brand-, Schnitt- und vor allem Schürfwunden, bildet sich bei herkömmlichen Mitteln ein so genannter „Bakterienfilm“. Das ist eine Schleimhülle, mit der sich die Bakterien gegen den Angriff der antibakteriellen Salben zu schützen versuchen. Haben sie diese Schleimhülle einmal gebildet, sind sie nur noch schwer von den Wirkstoffen zu erreichen. Manuka Honig hat hier eine Geheimwaffe, mit der er die Bildung dieser Schleimhülle unmöglich macht: Er trocknet die Bakterien praktisch aus. Der hohe Zuckergehalt des Honigs macht es den Bakterien unmöglich, dass für die Schleimhülle benötigte Wasser aus der Wunde zu ziehen. Das Wasser wird sofort vom Honig absorbiert und hält die Bakterien so angreifbar. Das erklärt die extrem heilsame Wirkung von Manuka Honig und Medihoney als Wundauflage.

Bei der oralen Einnahme von Manuka Honig spielen sich andere Mechanismen ab, die aber nicht weniger wirkungsvoll sind. Hier sind es vor allem die Wirkstoffe Methylglyoxal und Wasserstoffperoxyd, welche die „schlechten“ Bakterien wirkungsvoll angreifen. Interessanterweise hat man bereits beobachten können, dass Methylglyoxal zwar als Breitband-Antibiotikum wirkt, es dennoch recht selektiv zwischen „nützlichen“ und „schädlichen“ Bakterien auswählen kann. So werden die nützlichen Coli-Bakterien im Dickdarm in der Regel vom Methylglyoxal nicht angegriffen. Auch die nützlichen, der Verdauung förderlichen Bakterien im Mundraum sind gegen Manuka Honig unempfindlich. Wie genau diese Mechanismen funktionieren weiß man noch nicht genau. Die Universitäten von Dresden und Bonn arbeiten jedoch beide mit Hochdruck daran, die Geheimnisse des Manuka-Honigs weiter zu erforschen.

Die Wirksamkeit von Manuka Honig bei Erkältungen und Magenbeschwerden ist durch Studien und Erfahrungsberichte bereits gut erforscht und bewiesen. Die Empfehlungen sind meistens, den Honig per Teelöffel, in schweren Fällen auch per Esslöffel, pur zu genießen. Bis zu einer Konzentration vom MGO 400+ ist kaum ein geschmacklicher Unterschied zu normalem Honig feststellbar. Erst der sehr teure MGO 550+ oder sogar 850+ fällt durch eine extreme Dunkelfärbung und durch einen leicht bitteren Geschmack auf. Aber Manuka-Honig ist nun mal kein Genussmittel, sondern ein Naturheilmittel. Und für eine Arznei schmeckt Manuka Honig in jeder Konzentration sehr gut.

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Die Stärkung der Immunabwehr erzielt Manuka wiederum auf zwei Arten. Da Bakterien, Pilze und Viren gegen die Wirkstoffe Methylglyoxal und Wasserstoffperoxyd im Honig keine Resistenzen bilden können, wird durch die tägliche Einnahme die Anzahl der schädlichen Erreger permanent reduziert. Das macht sich vor allem bei Erregern im Magen-Darm-Trakt bemerkbar: Als besonders wirksam hat sich der Manuka gegen das Helicobacter Pylori Bakterium erwiesen. Dieses in der Magensäure lebende Bakterium gilt als besonders hartnäckig und schwer zu bekämpfen. Tatsächlich ist die Durchseuchungsrate in der Bevölkerung sehr hoch. Enorme 40% aller Einwohner Europas tragen das Bakterium in sich, in den meisten Fällen ohne es überhaupt zu bemerken. Wenn durch eine Schwächung des Immunsystems oder einer Verletzung der Magenschleimhaut das Helicobacter aber richtig angreifen kann, dann ist das Magengeschwür nicht mehr weit entfernt. Das kann dann wieder zu ernsten Komplikationen wie Magendurchbruch oder Magenkrebs führen. Mit einer vorsorglichen Therapie durch Manuka werden das Helicobacter und viele andere Erreger aber gut in Schach gehalten.

Die entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften entlasten damit das Immunsystem. Allerdings ist das nicht grundsätzlich etwas Gutes: Alles, was vom Körper nicht aktiv gebraucht wird, verkümmert allmählich. Der übermäßige Gebrauch von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie der geringe Kontakt mit der Natur sorgen bei vielen Menschen für eine erhebliche Anfälligkeit gegenüber Infektionen. Da deren Immunsystem kaum noch herausgefordert wird, hat es bei einer Infektion kaum etwas entgegen zu setzen. Auch Manuka kann daran wenig ändern. Wichtig ist es deshalb, sich nicht alleine auf die therapeutische Wirkung von Manuka zu verlassen. Die beste Stärkung für das Immunsystem ist deshalb

 

– ein gesunder Schlaf

– eine ausgewogene, gesunde Ernährung

– viel Bewegung in der Natur, idealerweise im Wald.

 

Besonders der letzte Punkt ist ideal dazu, den Körper und das Immunsystem ständig neu zu stimulieren. Durch das Einatmen der Waldluft werden auch viele Pilzsporen und Bakterien inhaliert. Das ist grundsätzlich nicht zu verhindern. Jedoch hat der Körper und sein Immunsystem damit die Möglichkeit, diese Sporen kennen zu lernen und falls nötig, aktiv zu bekämpfen.

 

Bei Herpes

Herpes an den Lippen ist eine zwar recht harmlose, aber sehr unangenehme Erkrankung. Ersten Anzeichen des Lippenherpes sind Hucken und schmerzhaftes Brennen im Lippenbereich, dann tauchen die entzündlichen Bläschen auf. Es gibt neben medizinischen Salben auch natürliche Mittel, die gegen Herpes helfen sollen; so wird Manuka Honig eine sehr gute Wirksamkeit gegen das lästige Übel attestiert.

Lippenherpes wird durch Viren ausgelöst, die auch ansteckend sind. Wer ein geschwächtes Immunsystem durch Stress, Alter oder eine Grunderkrankung hat, kann die Viren auf natürlichem Wege nicht mehr abwehren.

Ist der Herpes ausgebrochen, hilft Honig durch seine antimikrobiellen Wirkstoffe gegen die Erkrankung. Dabei werden die Bakterien und Viren nicht nur an ihrer Vermehrung gehindert, sondern auch abgetötet. Der Honig kann zur Behandlung direkt auf die entzündete Stelle aufgetragen werden. Wichtig ist es, dass Sie den Honig nicht mit den Fingern direkt auftragen, sondern besser mit einem Wattestäbchen, damit eine weitere Übertragung ausgeschlossen ist.

Der Honig verschließt die offenen Wunden und mindert so das Ansteckungsrisiko und die äußerliche Weiterverbreitung der Viren.

 

Manuka Honig Lippenpflege

Im Handel erhältlich sind auch spezielle Lippenpflegestifte, die Manuka Honig enthalten und die auch gegen die Herpes Erkrankung eingesetzt werden können. Schon direkt bei den ersten Anzeichen des Ausbruchs ist es sinnvoll die Manuka Honig Lippenpflege aufzutragen. Die Inhaltsstoffe des Manuka Honigs im Pflegestift desinfizieren die entzündeten Hautareale und sorgen für eine schnellere Heilung.

Wer häufig von Herpeserkrankungen betroffen ist, kann den Lippenpflegestift auch vorbeugend benutzen, denn der Manuka Honig beugt auch einer Neubildung vor. Die Inhaltsstoffe im Manuka Honig wirken gegen die Viren Herpes Simplex 1 und Herpes Simplex 2.

 

Bei akuter Blasenentzündung

Sie ist äußerst unangenehm und sie zählt zu den ernsteren Erkrankungen: Die Blasenentzündung, medizinisch Zystitis. Besonders Frauen erkranken häufig an einer akuten Entzündung der Blase. Die Symptome der Blasenentzündung stellen eine starke Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens dar:

  • Brennende oder schneidende Schmerzen beim Wasserlassen
  • Sehr häufiger Harndrang bei gleichzeitig wenig Urinabgabe
  • Unterleibsschmerzen
  • Fieber
  • Übelkeit
  • Trüber zuweilen blutiger Urin, der unangenehm riecht

Die Ursache für die Blasenentzündung liegt meist im Befall von Bakterien (Escherichia Coli), die aus dem Darm in die Blase gelangt sind. Dies kann durch eine schlechte Hygiene, durch Sexualverkehr oder durch den Toilettengang im öffentlichen Bereich ausgelöst werden. Bei den ersten Anzeichen einer Blasentzündung sollten Sie schon darauf achten, dass sich die Bakterien nicht weiter verbreiten und dann weiter wandern, wo sie unter Umständen auch eine gefährliche Nierenbeckenentzündung auslösen können. Die Bakterien sollten durch eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme ausgespült werden.

Manuka Honig kann durch seinen Wirkstoff Methylglyoxal sowohl antibakteriell als auch gegen die Entzündung an sich wirken. Dazu sollte der Manuka Honig regelmäßig konsumiert werden. Ein Teelöffel bis zu dreimal am Tag soll die Beschwerden schnell lindern. Dazu sollten Sie viel trinken, am besten warmen Tee. Dies spült die Bakterien aus. Der Manuka Honig verhindert, dass sich die Bakterien weiter vermehren. Die Flüssigkeitszufuhr und die Einnahme von Manuka Honig sollte auch nach dem Abklingen der ersten Beschwerden weiter fortgeführt werden, damit sich keine Neuinfektion einstellt. Die Einnahme von Manuka Honig und das viele Trinken von Tee lässt eine zusätzliche Antibiotika Gabe in den meisten Fällen überflüssig werden und erspart Ihnen die lästigen und schädlichen Nebenwirkungen, die mit Antibiotika einhergehen.

Wenn Sie Ihre Blasentzündung mit Manuka Honig behandeln wollen, sollten Sie auf die richtige Konzentration der Inhaltsstoffe achten. Zur Behandlung von Blasenentzündungen ist ein Manuka Honig mit einem Wert von mindestens MGO 100 oder UMF 10 zu empfehlen.

 

Manuka Honig und Krebsbehandlung

Gleich eines vorweg: Manuka Honig kann Krebs nicht heilen. Allerdings gibt es gute Hinweise darauf, dass der Manuka Honig als Begleittherapie der Krebstherapie unterstützend eingesetzt werden kann. Das liegt daran, dass dem Manuka Honig antikarzinogene Eigenschaften nachgesagt werden, also Eigenschaften, die auch gegen die Krebserkrankung wirken können (s. https://www.manukahonig-neuseeland.de/krebs/). Ob diese Behauptung wissenschaftlichen Studien standhält ist noch nicht ausreichend belegt. Als gesichert kann man bislang lediglich die Annahme ansehen, dass Manuka Honig die Wirkung der Medikamente verstärken kann und gleichzeitig die sehr unangenehmen Nebenwirkungs-Symptome der Chemotherapie zu lindern vermag.

In Laboruntersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Honig gegen Tumorzellen wirksam sein kann. Allerdings lässt sich daraus nicht einfach ableiten, dass der Honig auch gegen die Krebserkrankung beim Menschen wirksam ist, denn es gibt auch Studien, in denen sich keinerlei Wirkung von Honig auf die Krebszellen zeigte. Daher sei hier vor einer allzu großen Leichtgläubigkeit gewarnt. Immerhin, wenn es wissenschaftlich bewiesen wäre, dass sich Krebs mit Honig heilen ließe, wären diese Ergebnisse schon in aller Munde.

Was die positiven Wirkungen durch die Einnahme von Manuka Honig in Bezug auf die Erleichterung der Symptome bei einer Krebs Therapie angeht, so kann man einige positive Effekte vermerken:

  • Schnellere Regeneration der Schleimhäute
  • Schmerzempfindlichkeit an den Schleimhäuten wird herabgesenkt
  • Besserer Schlaf
  • Normalisierter Stuhlgang
  • Steigerung des Appetits
  • Verbesserung des Allgemeinzustandes
  • Verbesserte Wundheilung nach Krebsoperationen

 

Bei Erkältung und Husten

Honig ist ein sehr bewährtes Mittel bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Traditionell wird er angewendet, um die Schleimhäute zu befeuchten. Manuka Honig kann aber hier noch mehr leisten: Er hat eine nachgewiesene antibakterielle und antivirale Wirkung, die auch gegen die auslösenden Bakterien und Viren wirkt. Der Manuka Honig stärkt auch das Immunsystem ganz allgemein, so dass die Viren wirksam vom Körper angefangen werden.

Ist eine Erkältung ausgebrochen, so hilft es auch Manuka Honig einzunehmen, denn er lindert die unangenehmen Begleiterscheinungen und sorgt insgesamt für eine schnellere Genesung.

Nehmen Sie Manuka Honig ein, wenn Sie unter den folgenden, typischen Symptomen einer Erkältung leiden:

  • Rauer Hals
  • Heiserkeit
  • Schluckbeschwerden
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Bronchitis
  • Halsschmerzen
  • Stirnhöhlenentzündung

Die gute Wirkung von Honig gegen Husten und Bronchitis ist weltweit bekannt. Dennoch gab es keine ausreichenden Studienergebnisse über die Wirkung von Honig bei Husten. Nun liegen aber Versuchsreihen vor, die eine Wirksamkeit des Honigs bestätigen. Im Jahre 2014 wurde in dem westafrikanischen Staat Nigeria eine Studie publiziert, bei der die Gabe von Honig bei Hustenpatienten untersucht wurde. Der Husten wurde spürbar gelindert durch die tägliche Gabe von einem Teelöffel Honig am Abend (s.https://www.zentrum-der-gesundheit.de/honig-ia.html).

Manuka Honig, der sehr potent gegen Erkältungserkrankungen wirkt, kann innerlich und äußerlich verabreicht werden. Für die Erleichterung von Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen wird der Honig Teelöffelweise eingenommen und eine Weile im Mund behalten, damit die Inhaltsstoffe sich gut auf den Schleimhäuten verteilen können. Wer unter Schnupfen leidet, kann den Manuka Honig direkt in die Nase bringen und dort verreiben. Auch eine verdünnte Spülung mit Manuka Honig kann in die Nase eingebracht werden. Zuvor sollten Sie allerdings mit einer Salzlösung die Nase desinfizieren und so die Schleimhäute auch auf die Honigbehandlung vorbereiten. Die Nasenspülung sollte aus abgekochtem Wasser, in das Manuka Honig mit einem MGO -Gehalt von 250 in einem Mischungsverhältnis von 1:10 gelöst wurde, bestehen. Diese Lösung kann in eine Nasensprühflasche abgefüllt werden und dann sofort in die Nase gesprüht werden. Auch bei dieser Behandlung gilt: Kinder, die jünger als ein Jahr alt sind, dürfen mit Manuka Honig nicht behandelt werden.

Manuka Honig für die Leber

Die Leber ist neben der Niere das wichtigste Entgiftungs- und Reinigungsorgan des Körpers. Über die Leber werden Stoffwechselprodukte und Rückstände und Gifte abgebaut, sie ist darüber hinaus aber auch für das Speichern von Fett und Glukose zuständig.

Wenn die Leber über viele Jahr Giftstoffen, wie zum Beispiel Alkohol oder Medikamenten ausgesetzt war, was die Leber sehr beansprucht, sollte die Leber entlastet werden, um wieder gut funktionieren zu können. Es ist sogar möglich, dass sich die Leber durch eine Leberregeneration wieder so weit erholt, dass sie ihre ursprüngliche Funktionsfähigkeit zu nahezu 100 Prozent zurückerlangt.

Eine solche Leberregeneration können Sie mit Manuka Honig erreichen. Allerdings sollte der Manuka Honig den Wert von mindestens MGO 400 aufweisen, um eine wirkungsvolle Leberentgiftung zu bewirken.

 

Bei Helicobacter Pylori

Magenbeschwerden durch gefährliche Bakterien

Das Bakterium Helicobacter Pylori ist alles andere als harmlos. Es greift die Magenschleimhaut an, nachdem es sich im Magen angesiedelt hat und sorgt für eine Magenschleimhautentzündung. Die dauernde Reizung der Magenschleimhaut durch Helicobacter ist nicht nur sehr unangenehm, sie äußert sich durch dauerhafte Übelkeit, Völlegefühl, Mundgeruch und Druckgefühle im Magen, sondern durchaus auch gefährlich. Die ständige Entzündung kann dazu führen, dass sich Geschwüre im Magen-Darm-Bereich bilden. Helicobacter Pylori kommt weltweit vor und sehr viele Menschen tragen das Bakterium in sich. Die Übertragung des Erregers erfolgt von Mensch zu Mensch, meist schon im Kindesalter innerhalb der Familie.

Etwa 1 bis 2 von 10 Patienten, die eine dauerhafte Helicobacter Entzündung entwickelt haben, entwickeln ein Magengeschwür oder ein Zwölffingerdarmgeschwür. Auch Magenkrebs kann sich daraus entwickeln. Der Nachweis von Helicobacter Pylori Befall muss durch eine medizinische Untersuchung erfolgen.

Helicobacter Pylori wird in der Regel medikamentös behandelt mit bestimmten Antibiotika und begleitend mit Säureblockern zur Erholung der Magenschleimhaut. Allerdings gibt es immer mehr Resistenzen gegen die Antibiotika, was die Behandlung unwirksam macht. Daher sollte immer eine zweite Behandlung nach Absetzen der Therapie erfolgen, um sicherzustellen, dass die Therapie auch erfolgreich war. Die konventionelle Therapie gegen Helicobacter Pylori hat auch oft unangenehme Nebenwirkungen.

Manuka-Honig kann gemeinsam mit den verordneten Antibiotika eingenommen werden und die Wirksamkeit gegen Helicobacter Pylori wird so signifikant verstärkt. Studien haben erwiesen, dass der Manuka Honig wirksam gegen Helicobacter Pylori ist (s. https://www.praxisvita.de/was-ist-helicobacter-pylori-4112.html). Allerdings reicht es nicht aus, nur den Manuka Honig zur Behandlung einzusetzen. Die Studienergebnisse zeigten, dass der Manuka Honig nur in vitro wirksam gegen das Bakterium Helicobacter Pylori wirkte, die Ergebnisse konnten aber nicht auf Patienten übertragen werden, denn in vivo blieb die alleinige Gabe von Manuka Honig unwirksam gegen Helicobacter (s. https://vitalinstitut.net/manuka-honig/).  Daher wird geraten, den Manuka Honig zusätzlich zur Antibiotika Behandlung einzunehmen. Eine Dosierung von 3 bis 4 Esslöffeln pro Tag begleitend zu der Therapie wird hier geraten. Bei oberflächlichen Magenbeschwerden reicht eine Dosierung von einem Teelöffel Honig, der dreimal täglich eingenommen wird.

 

Bei Arthritis

Bei einer Arthritis handelt es ich um eine schmerzhafte, entzündliche Gelenkentzündung. Da sehr viele Menschen, vor allem im fortgeschrittenen Alter unter arthritischen Beschwerden leiden, gilt sie als Volkskrankheit. Die Arthritis befällt vor allem die Gelenke der Hände und Füße, der Knie und Ellenbogen. Die Gelenke schwellen schmerzhaft an und können sogar irreparabel verschleißen.

Die Arthritis äußert sich in einer akuten und in einer chronischen Form. Am häufigsten tritt die Arthritis als sogenannte „rheumatoide Arthritis“ auf, einer besonderen Autoimmunerkrankung. Die Arthritis kann aber auch als Folgeerkrankung von anderen entzündlichen Grunderkrankungen auftreten, etwa bei chronischen Darmentzündungen oder bei Schuppenflechte. Es gibt aber auch spezielle Bakterien, die für das Auftreten einer Arthritis verantwortlich sein können. Auch Viren, die eine Infektion ausgelöst haben, können in der Folge eine Arthritis zur Folge haben.

Manuka Honig enthält Bestandteile, die entzündungshemmen und entgiftend wirken und Bestandteile, die antiviral und antibakteriell wirken. Diese Kombination macht den Manuka Honig zu einem idealen Begleiter in der Therapie von Gelenkbeschwerden wie Arthrose und Arthritis. Der Manuka Honig sollte innerlich eingenommen werden, die Dosierung von einem Esslöffel pro Tag bringt schon Erfolge. Er kann dazu noch äußerlich auf die entzündeten Gelenke aufgetragen werden. Dazu sollte der Manuka Honig einmassiert werden und dann sollte die Haut gezupft werden, bis sich eine weiße Masse bildet, die dann abgewischt wird.

 

Gegen Allergien

Honig soll desensibilisierend gegen Allergien wirken. Das liegt daran, dass Honig an sich ein natürliches Antihistaminikum ist, das allergische Reaktionen bekämpft. Manuka Honig enthält noch wesentlich mehr medizinisch wirksame Bestandteile, als der heimische Honig, der auch schon eine gute Wirksamkeit zeigt. Da der Manuka Honig -vorausgesetzt man erwirbt ihn von vertrauenswürdigen Quellen, aber auch besonders natürlich ist und voll mit medizinisch wirksamen Bestandteilen, lohnt es sich, eine Desensibilisierung von Allergien mit dem Manuka Honig zu versuchen.

Allergien zeigen sich auf unterschiedliche Weise und auch die Auslöser können verschieden sein. Ob die Auslöser der Allergie umherfliegende Pollen oder der Speichel von Tieren, wie es bei Katzen- und Hundeallergien der Fall ist, sind, die Auswirkungen einer Allergie beeinträchtigen das Allgemeinbefinden der Allergiker ungemein. Zu den häufigsten Symptomen einer Allergie zählen:

  • Anschwellen von Hals und Rachen
  • Jucken und Brennen von Augen und Rachen
  • Tränende Augen
  • Laufende Nase
  • Kopfschmerzen
  • Husten

Die Allergie kann behandelt, in der Regel aber nicht ausgeheilt werden. Das bedeutet, die Medikamente, die verabreicht werden, lindern nur die Symptome der Allergie, sie heilen sie aber nicht. Ein Weg der Heilung besteht in der langwierigen, bis zu drei Jahren dauernden Hyposensibilisierungstherapie, einer speziellen Immunisierungstherapie, die medizinisch begleitet wird.

Die Therapie einer Allergie mit Honig ist hier eine gute und wirksame Alternative zu der langwierigen Hyposensibilisierung. Honig enthält als Bestandteil Blütenpollen in geringer Menge. Wird nun der Honig gegessen, wird dem Körper genau der Stoff in geringer Menge zugeführt, der die Allergie auslöst. Das trainiert sozusagen die körpereigene Abwehr, ganz ähnlich wie bei der konventionell medizinischen Desensibilisierung. Als Dosierung reicht es aus, einen Teelöffel morgens zu sich zu nehmen. Da Manuka Honig nicht erhitzt, gefiltert oder behandelt wurde, eignet er sich besonders zur Begleittherapie von Allergien. Für die Einnahme darf der Honig nicht erhitzt werden.

 

Bei Diabetes

Ein heikles Thema ist der Verzehr von Honig bei Diabetes. Aufgrund des hohen Zuckergehaltes wird Diabetikern oft geraten, auf Honig in der Ernährung zu verzichten. Allerdings gibt es, wenn bewusst mit dem Honig umgegangen wird, Gründe für den Verzehr von Honig, speziell von Manuka Honig.

Beim Verzehr von Manuka Honig sollten Sie darauf achten, dass er nie über 40 Grad Celsius erwärmt wird, da sonst die wichtigen Inhaltsstoffe zum Teil zerstört werden. Die antibakterielle und antivirale Wirkung von Manuka Honig ist auch für Diabetes Patienten wichtig. Wenn Sie an Diabetes Typ 1 leiden, produziert Ihr Körper kein Insulin, das für die Verwertung von Kohlenhydraten benötigt wird. Wenn Sie an Diabetes Typ 2 leiden, produziert Ihr Körper zu wenig Insulin. In beiden Fällen muss das Insulin dem Körper begleitend zugeführt werden, wenn Honig verzehrt wird. Die Kohlenhydratzusammensetzung ist bei verschiedenen Honigsorten unterschiedlich, manche Honigsorten haben mehr Glukose, manche mehr Fruktose. Dies wirkt sich aber auf die Umwandlung in Blutzucker unterschiedlich aus. Daher sollten Sie die Einnahme von Manuka Honig mit Ihrem Diabetologen besprechen, um von den gesundheitsfördernden Wirkungen des Manuka Honigs am besten zu profitieren. Der Manuka Honig sollte auf Ihren gesundheitlichen Zustand abgestimmt werden.

Der Vollständigkeit halber sollte hier erwähnt werden, dass es auch Mediziner gibt, die generell vom Einsatz des Manuka Honigs bei Diabetes abraten. Dies liegt an dem eh schon erhöhten MGO Gehalt im Körper, der durch die Einnahme von Manuka Honig noch erhöht würde. Wir raten hier an dieser Stelle immer zu einer ausführlichen Beratung durch Ihren Diabetologen oder behandelnden Arzt.

 

Bei diabetischem Fußsyndrom

Patienten, die an Diabetes Typ 2 erkrankt sind, haben ein erhöhtes Risiko ein DFS (Diabetisches Fußsyndrom) zu entwickeln, das in der Folge zu einer Amputation des Fußes führen kann. Das DFS wird durch mangelnde Durchblutung und die mit der Diabetes Erkrankung verbundene Folge, dass das Schmerzempfinden nachlässt, ausgelöst. Die Wundheilung bei Diabetes Erkrankten funktioniert nicht mehr so schnell und so gut, wie beim gesunden Menschen.

Speziell zur Förderung der Wundheilung können mit Manuka Honig sehr gute Ergebnisse erzielt werden, denn er heilt und desinfiziert. Wichtig für Diabetespatienten ist es, die Wunden von Anfang an mit Manuka Honig zu desinfizieren. Wenn sich die Wunde schon infiziert hat und Geschwüre bildet, können sich auch MRSA Keime an, die aufgrund ihrer Resistenzen nicht mehr mit Antibiotika behandelbar sind. Der Wirkstoff Methylglyoxal im Manuka Honig wirkt aber gegen antibiotikaresistente Stämme. Da die Behandlung mit Manuka Honig schmerzhaft sein kann, sollte sie nur bei akuten und nicht bei chronischen Wunden angewendet werden. Zur Anwendung auf die Wunden sollte nur der Medihoney, der medizinisch wirksame Manuka Honig kommen, der in der Apotheke verkauft wird. Die Honig-Wundauflagen sollten mehrmals täglich gewechselt werden.

 

Bei Hämorrhoiden und Analfissuren

Sie sind äußerst unangenehm und schmerzhaft und keiner möchte darüber sprechen: Hämorrhoiden und Analfissuren gehören zu den altersbedingten häufigsten Krankheiten in der heutigen Zeit. Dennoch ist der Ganz zum Arzt für die meisten Patienten so lange mit einem Tabu belegt, bis sich die Schmerzen kaum noch aushalten lassen.

Hämorrhoiden sind ringförmige um den Schließmuskel angeordnete Venenpolster, die die Aufgabe haben, den Schließmuskel zu unterstützen. Wenn diese Hämorrhoiden sich vergrößern und verdicken, treten sie oft am äußeren Rand des Anus auf. Je fortgeschrittener das Hämorrhoidalleiden ist, desto schmerzhafter und größer werden die mit Blut gefüllten Verdickungen. Zu den unangenehmen Beschwerden kommen noch Brennen und Jucken, sowie Blutungen hinzu. Eine vollständige Heilung ist nur durch eine Operation möglich. Die Erkrankung kann aber durch basistherapeutische Maßnahmen verlangsamt werden.

Manuka Honig kann mit seinen antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften eingesetzt werden, um die Beschwerden in der Analregion zu lindern. Auch bei der sehr schmerzhaften Analfissur, einem Riss in der äußeren Darmschleimhaut, kann der Manuka Honig helfen. Besonders Patienten mit einer chronischen Analfissur profitieren von der Behandlung mit Manuka Honig, wie Studien belegen (s. https://honigivan.de/manuka-honig-bei-analfissur-und-analjucken/). Das lässt darauf schließen, dass Manuka Honig die Symptome von chronischen Analfissuren wirksam lindern kann. Allerdings muss bei einer Behandlung mit Manuka Honig mit einem Brennen gerechnet werden, das aber tolerierbar ist.

In einer speziellen Mischung von Olivenöl, Bienenwachs und Manuka Honig ist die Behandlung der Analfissur sehr erfolgversprechend. Zweimal täglich wurde ein Teelöffel der Mischung auf die betroffene Region aufgetragen. Nach zwei Wochen Behandlung waren alle Patienten beschwerdefrei. Dennoch sollten Sie eine solche Behandlung mit Ihrem Arzt absprechen und abklären, ob sie für Sie in Frage kommt. Wir möchte ausdrücklich vor einer voreiligen Selbstbehandlung ohne medizinische Rückversicherung warnen. Besonders im empfindlichen Analbereich sollte nur der medizinischen Standards genügende Manuka Honig angewendet werden.

 

Gegen vorzeitige Hautalterung

Eine vorzeitige Hautalterung mit unschönen Falten hat mehrere Gründe. Für die Hautalterung, die auf äußere Faktoren zurückgeht ist vor allem die UV-Strahlung durch die Sonneneinstrahlung verantwortlich, der wir täglich ausgesetzt sind.

Grundsätzlich ist der Alterungsprozess mit dem Auftreten von Falten ein natürlicher Prozess. Dieser wird aber durch eine ungesunde Lebensweise, durch Umweltgifte, durch Nikotinkonsum und durch eine erhöhte Sonneneinstrahlung beschleunigt. Wenn dies der Fall ist, spricht man von vorzeitiger Hautalterung.

Die gute Nachricht hier lautet: Es gibt immer mehr Berichte, dass man mit Manuka Honig der unliebsamen Faltenbildung vorbeugen und sie sogar behandeln kann. Ob und wie dies funktionieren kann, wollen wir hier klären.

Hautalterung ist ein Prozess, der von den genetischen Vorgaben und von dem eigenen Lebenswandel bestimmt wird. Immerhin gilt das biologische Datum von 25 Jahren als Beginn der Alterungsphase. Unterschiedlich ist allerdings, wie schnell sichtbar die Alterung wird. Hormonelle Einflüsse, der Konsum von hautschädigenden Genussmitteln, wie Zigaretten und Alkohol, aber auch Stress und die Einnahme von Medikamenten tragen alle zu einer beschleunigten Hautalterung von innen her bei.

Die Hautalterung lässt sich nicht komplett verhindern, allerdings lässt sich der Prozess durchaus aufhalten mit geeigneten Mitteln. Während künstlich hergestellte Anti-Aging Cremes auf chemischem Wege Abhilfe versprechen, ein Versprechen, das sich bei näherer Betrachtung oft als falsch herausstellt, rücken natürliche Zutaten wie Honig, Gelee Royale und Propolis zur Faltenbekämpfung in den Vordergrund. Besonders Manuka Honig kommt eine besondere Bedeutung bei den Versuchen, den natürlichen Alterungsprozess zu verzögern, zu, denn der natürliche Honig aus Neuseeland ist mit einer Vielzahl an antioxidativen und antibakteriellen Inhaltsstoffen ausgestattet, die sich insgesamt sehr positiv auf das Hautbild auswirken können. Die Flavonoide, Enzyme, Phenole und Vitamine können sogar die Hautzellen anregen, sich wieder zu vermehren, und sie können wirkungsvoll Schäden am Gewebe vermindern. Auch das im Manuka Honig natürlich vorkommende Methylglyoxal hilft den Hautzellen, sich zu regenerieren, einer Grundvoraussetzung für den Kampf gegen die Zeichen der Hautalterung.

Tragen Sie Manuka Honig zur Behandlung von alternder Haut entweder pur oder verarbeitet in Masken auf. Als wirkungsvolle Gesichtsmaske eignet sich zum Beispiel eine Maske aus Naturjoghurt und Manuka Honig. Der Manuka Honig sollte für die Behandlung von Falten einen MGO Gehalt von mindestens MGO 100 haben. Die Maske, die zu gleichen Teilen aus Honig und Joghurt bestehen sollte, lassen Sie am besten 20 Minuten auf die Haut an Gesicht, Hals und Dekolleté einwirken. Wenn diese Maske noch zusätzlich mit etwas Gelee Royale aufgewertet wird, wird die Wirksamkeit noch verstärkt, denn Gelee Royale enthält natürliches Kollagen.

 

Bei Schuppenflechte / Psoriasis

Gleich eines vorweg: Manuka Honig als alleiniges Heilmittel gegen Schuppenflechte/Psoriasis einsetzen zu können, funktioniert nicht, auch wenn man im Internet oft anderes liest. Aber die wissenschaftlichen Belege sprechen Manuka Honig nur eine begleitende, keine alleinige Heilwirkung zu.

Grundsätzlich wird Honig weltweit und schon sehr lange als natürliches Heilmittel bei diversen Hautproblemen eingesetzt. Allerdings muss Honig, der direkt auf Wunden aufgetragen wird, besondere Bedingungen erfüllen: Der Honig muss steril sein, so dass er keine Infektionen auf der Haut verursachen kann. Das ist bei dem als Medizinprodukt zugelassenen Medihoney, der aus sterilisiertem Manuka Honig hergestellt wird und der Apothekenpflichtig ist, der Fall. Es ist bei offenen Wunden aber immer von einer Selbstmedikation abzuraten, besser ist es, die Behandlung mit einem Arzt abzusprechen.

Das Methylglyoxal im Manuka Honig wirkt stark antibakteriell. Damit macht es den Honig auch prinzipiell geeignet zur begleitenden Behandlung von Psoriasis, einer Hauterkrankung, bei der die Haut aufreißt und sich schnell entzündet. Allerdings gibt es über die Wirksamkeit der Psoriasis Behandlung mit Honig nur eine einzige Untersuchung, die Honig allgemein eine Wirksamkeit gegen Psoriasis bescheinigt. Diese Untersuchung aus Dubai untersuchte aber nicht Manuka Honig, sondern ganz allgemeinen Honig. Die Heilwirkung von Manuka Honig bei Psoriasis wird sonst in erster Linie von Heilpraktikern empfohlen, medizinische Untersuchungen gibt es hierzu nicht (s. https://www.psoriasis-netz.de/therapien/naturheilkunde/manuka-honig-bei-psoriasis-ist-dran.html).

Daher sollten Sie Vorsicht walten lassen bei kommerziellen Angeboten, die Manuka Honig zur Selbstmedikation anpreisen. Wichtig ist es auch zu erwähnen, dass eine Therapie mit Manuka Honig auf offenen Wunden durch den hohen Methylglyoxal-Gehalt durchaus Schmerzen auslöst und daher nicht für jeden Patienten geeignet ist trotz seiner sonstigen Wirkung (s. https://www.psoriasis-netz.de/therapien/naturheilkunde/manuka-honig-bei-psoriasis-ist-dran.html). Wichtig ist es zu wissen, dass die Krankheit der Schuppenflechte nicht bakteriell bedingt ist und dass daher eine besondere Wirkung von Manuka Honig gegen Bakterien vernachlässigbar ist.

 

Bei Neurodermitis

Wer unter einer chronischen Hauterkrankung wie Neurodermitis leidet, wünscht sich, dass es natürliche Mittel gibt, die gegen die sehr schmerzhafte und den Alltag einschränkende Krankheit gibt, In der konventionellen Medizin kommen zur Behandlung Cortison-haltige Präparate zum Einsatz.

Als natürliches Mittel der ersten Wahl, das durch seinen hohen MGO Gehalt antibakteriell und antientzündlich wirkt kommt Manuka Honig, zumindest wenn er in der medizinischen Form aufgetragen wird, zum Einsatz, denn Manuka Honig hilft bei chronischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis.

Manuka Honig bietet sich also an, wenn man die betroffenen Hautareale natürlich behandeln will. Der medizinische Manuka Honig, der Medihoney beruhigt die Haut und lindert den Juckreiz, der dazu führt, dass sich Patienten aufkratzen. Der Manuka Honig legt sich wie ein Schutzfilm auf die Haut und kann so auch eindringende Bakterien abwehren und somit Entzündungen vorbeugen. Der Manuka Honig trägt auch zu einer schnelleren Wundabheilung bei. Dazu sollte der wunde Hautbereich großflächig eingestrichen werden.

Gehen Sie zur Behandlung von Neurodermitis folgendermaßen vor:

  • Wundareal sorgfältig reinigen
  • Manuka Honig auftragen
  • Wundareal abdecken

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Herbert Havera

Herbert Havera

Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

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